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Stone-Veneer® Verarbeitung / Werkzeuganforderung

Das Stone-Veneer hat dünne Steinschichten und lässt sich mit handelsüblichen Hartmetallsägen schneiden. Bedingt durch die dünne Steinschicht und die rückseitige Glasfiberschicht verringert sich die Standzeit der Sägen.

Beim Schneiden von Plattenwerkstoffen, die beidseitig mit Stone-Veneer belegt sind, sollten Vorritzer eingesetzt werden,
da die Steinoberfläche auf der Unterseite unsauber absplittert.

Beim Fräsen macht sich die Steinoberfläche ebenfalls durch geringe Werkzeugstandzeiten bemerkbar. Bei größeren Stückzahlen werden diamantbestückte Werkzeuge empfohlen. Bei allen Fräs- und Sägearbeiten sollten die allgemein gültigen Schnittgeschwindigkeiten in der Holzbearbeitung nicht überschritten werden. Stumpfe Werkzeuge, zu hohe Umdrehungen oder zu geringe Vorschubgeschwindigkeiten erzeugen Reibungswärme und führen somit zur Plastifizierung der rückseitigen Polyesterschicht.


Trägerwerkstoffe / Gegenzug

Das Trägermaterial muss dem jeweiligen Einsatzzweck entsprechen. Es eignen sich alle Holzwerkstoffe sowie Leichtbauwerkstoffe gleichermaßen. Wird das Stone-Veneer nur einseitig auf das Trägermaterial gebracht, muss besonderer Wert auf den Gegenzug zum Stone-Veneer gelegt werden.

Mechanisch befestigte Platten, die einseitig mit Stone-Veneer belegt sind, benötigen mindestes ein 150 g/m² Gegenzugpapier bzw. Folie. Bei dem Einsatz als Boden- oder Wandpaneel müssen die klimatischen Unterschiede berücksichtigt werden. Als Bodenbelag empfehlen wir 1,5mm EXwood Gegenzugplatten.
Stone-Veneer® Verarbeitung / Werkzeuganforderung
© Richter Furniertechnik
Auf ProductConcept veröffentlicht am 22.10.2008 von Eberhard Richter Richter Furniertechnik

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Eberhard Richter Geschäftsführer

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