Mit "Freiraum" die Jury überzeugt
Sieben Studenten der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold präsentierten im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ihre Arbeiten für den neuen Showroom und Kommunikationsraum der Firma Richter Furniertechnik in Melle-St.Annen. Das Konzept "Freiraum" von Ine Schuster setzte sich durch.
Prof. Ulrich Nether, Vorsitzender der Jury, lobte die Arbeit der angehenden Innenarchitektin nicht nur hinsichtlich der gestalterischen Qualität, sondern auch wegen der hohen Konsequenz von Entwurf und inhaltlicher Umsetzung. Mit ihrem "Freiraum" ergänzte die gelernte Schreinerin besonders die vorgegebenen Ziele, die Eberhard Richter als Betreiber und Dirk Löckener, Geschäftsführer ProductConcept, als Moderator vorgegeben hatten. Schnell waren sich alle Beteiligten einig, das die Architektur des Getränkemarktes nur dann die Philosophie und Produkte aller dort zukünftig ausstellenden Unternehmen richtig in Szene setzt, wenn dieser entsprechend gestaltet und umgebaut wird. Und damit war die Aufgabenstellung geboren. Danach ging alles sehr schnell, denn als Ziel wurde ausgegeben, im Oktober einen funktionsfähigen Raum einzuweihen. So starteten vor knapp vier Wochen die sieben Studenten, darunter Ine Schuster, mit ihrer Arbeit. Bevor sie am Reißbrett ihre Gedanken zu Papier bringen konnten, bekamen sie am Standort der Firma Richter Einblicke in die Produktion und somit in die Fertigungsmöglichkeiten des Unternehmens. Bei Richter Furniertechnik sei alles echt, nicht nur der Werbeslogan - und die gelebte Wirklichkeit imponierte die angehenden Innenarchitekten und Designer am meisten, stellte Projektleiter Dipl.Ing. Ch.Gallei am Tag der Präsentation nochmals dar. "Das Projekt hat zum einen sehr viel Spaß gemacht, uns aber auch extrem gefordert", so das Fazit des Ansprechpartners der Studenten. Räume gestalten, Farben und Materialien auswählen, all das seien Inhalte, die die Studenten in ihren bereits hinter sich liegenden Semestern bereits mehrfach geübt hätten, aber die Aufgabe für die Firma Richter umfasse mehr, viel mehr. Neben der Verarbeitung, und der damit verbundenen Präsentation der Produkte von Richter Furniertechnik soll der 500 Quadratmeter große Raum vor allem auch die Möglichkeit bieten, dass weitere Unternehmen sich hier gut präsentieren können. Und ganz oben auf der Liste stehen Kommunikation und Dialog. Denn erstmalig in der Region sollen neben den Produkten und Dienstleistungen der Netzwerkpartner parallel Vorträge von Referenten und Podiumsdiskussionen stattfinden. Mit einem redaktionellen Programm und wechselnden Partnerunternehmen sollen dabei Industrieverantwortliche, Architekten und Designer aus ganz Deutschland angesprochen und eingeladen werden. Bereits überzeugt von diesem Konzept ist Hans Joachim Keminer von K&K Möbelteile aus Kirchlengern. Als Jurymitglied konnte er sich ebenfalls von der Qualität der Ausarbeitungen überzeugen und ergänzte das ausgeschriebene Preisgeld von 1.750 Euro nochmals um dreimal 100 Euro für die Plätze 5 bis 7. FH-Studentin Frida Horn stellte in ihrem Beitrag den Dialog in den Vordergund und präsentierte das umfassende Raumkonzept aller Bewerber. Fließende Formen, klare Farben und ein überzeugendes Kommunikationskonzept brachten ihr den zweiten Platz ein.
Mit "Freiraum" die Jury überzeugt
Zufrieden zeigten sich die Experten der Jury, allen voran Prof. Ulrich Nether von der Hochschule Ostwestfalen-Lippe in Detmold sowie Katja Kaufmann von Ap Design, Cord Vogelsänger von den Vogelsängerstudios, Gordon Engeln vom Designbüro die Gueriallaz aus Köln sowie Dirk Löckener von ProductConcept.
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